Entsorgungsfachbetrieb

Veränderungen in der Entsorgungs- und Recyclingwirtschaft stellen neue Anforderungen an Entsorgungsunternehmen. Der Gesetzgeber hat die Möglichkeit geschaffen, dass sich Unternehmen dieser Branche als Entsorgungsfachbetrieb zertifizieren lassen und ihre Qualifikation dokumentieren.

Für Abfallerzeuger/-besitzer wird es immer wichtiger, mit zuverlässigen und leistungsfähigen Entsorgern zusammenzuarbeiten. Mit dem Zertifikat Entsorgungsfachbetrieb profilieren Sie sich erfolgreich gegenüber Mitbewerbern. Auch für die Vergabe öffentlicher Entsorgungsleistungen wird dieses Zertifikat künftig ein zentrales Kriterium sein.

Im Rahmen der Zertifizierung muss ein Unternehmen nachweisen, dass es den Anforderungen nach der Entsorgungsfachbetriebeverordnung gerecht wird.

Wer kann Entsorgungsfachbetrieb werden?

Jedes privatwirtschaftliche Unternehmen oder jede öffentliche Einrichtung kann Entsorgungsfachbetrieb werden, wenn die Abfälle selbständig eingesammelt, befördert, gelagert, behandelt, verwertet und/oder beseitigt werden und das Unternehmen die genannten Tätigkeiten nachweislich selbstständig ausführt.

Bei der Erlangung des Zertifikates Entsorgungsfachbetrieb unterstützen wir Sie gern mit folgenden Leistungen:

  • Funktionale Gliederung der betrieblichen Organisation
  • Nachweis der Sach- und Fachkunde verantwortlicher Mitarbeiter
  • Einhaltung aller gesetzlichen Anforderungen im betrieblichen Ablauf
  • Nachweis einer Betriebshaftpflicht- und Umwelthaftpflichtversicherung
  • Abschluss eines Überwachungsvertrages zwischen dem Unternehmen und einer behördlich zugelassenen Überwachungsorganisation

Mit dem Zertifikat Entsorgungsfachbetrieb ergeben sich für Sie folgende Vorteile

  • Feststellung und Dokumentation der Organisationsstrukturen und Verantwortlichkeiten
  • Vorhandensein ausreichenden Personals
  • Durchführung von Schulungs- und Fortbildungsmaßnahmen
  • Nachweis der Bestellung der erforderlichen Betriebsbeauftragten für Abfall, Gewässerschutz, Immissionsschutz und Gefahrgut
  • Führung eines Betriebstagebuches
  • Verfahrens- und Arbeitsanweisungen für komplexere Tätigkeiten